Referenzkoiteiche

Referenzkoiteiche

Koi-Teich

Aufgrund der Bewertungen, die Koi wegen ihrer Zeichnung bekommen, werden sie in möglichst keimfreien Anlagen gezüchtet und gehalten. Koi werden, um ein besonders großes Wachstum zu erzielen, in Japan oftmals in riesigen Naturteichen gehalten. Die Keimfreiheit und die dichte Haltung mit glasklarem Wasser mit der Möglichkeit, sogar Sonnenbrand zu bekommen, werden den Koi erst bei den Koiliebhabern zuteil. Die Anfälligkeit gegen Parasiten jeglicher Art hängt mit der dichten Haltung zusammen. Der Druck durch Parasiten und Bakterien ist umso größer, je mehr und größere Fische bei gleichem Wasservolumen gehalten werden. In klarem Wasser haben diese Krankheitserreger geringere Überlebensmöglichkeiten, aber die Übertragung von Fisch zu Fisch auf engem Raum fördert wiederum deren Verbreitung. Eine Faustregel für Koi besagt, man solle in 1000 Liter Wasser höchstens einen Fisch halten.

 

1. Der Umbau eines 30.000 Liter-Teich zu einem 100.000 Liter-Teich

 

 

 Am Anfang stand der Wunsch nach einem größeren und moderneren Teich. Koi Fritz und  erfüllten dem Koi - Freund diesen Wunsch.


Zur Vergörßerung des Teiches musste Erde, Ton und Gestein bis auf eine Tiefe von 3,00 Metern entfernt werden.

 

Nach Betonarbeiten und dem setzen der Schalsteine ist bereits eine Grundform mit dazugehörigem Bachlauf zu erkennen.

 

Zur bestehenden Filteranlage wurde eine zusätzliche Filterkammer mit einem Fassungsvermögen von 3.500 Litern errichtet.

 

Hier entsteht der Bachlauf mit Staustufen. Jede Staustufe kann später einzeln gereinigt werden ohne sie auszubauen.

 

Der fertige Bachlauf. Die Bepflanzung muss nur noch zur vollen Pracht heranwachsen.

     

Der Betonboden wurde schräger zu den zwei Bodenabläufe eingebaut. In den Betonboden wurde zusätzlich (vorsorglich) ein Heizungsrohr eingebaut.

 

Nun kann die EPDM - Folie verlegt werden. Hier kann man den Unterwasserscheinwerfer erkennen.

 

Letzte Anpassungsarbeiten. Wie das Verlegen der Trittsteine in einem Epoxidharzmörtel.

   

Es ist geschafft. Die Koi können nun ihr neues zu Hause in Beschlag nehmen. Der neue Teich hat eine Tiefe von 2,80 Metern und faßt 100.000 Liter.

Kundenteich 2

                                                                                                                                                                                bauvorhaben_036.jpg                                                     

  

Gartenteich:

Ein Gartenteich ist ein Schmuck- und Zierteich. Die Abdichtung kann mit Teichfolie, einer Tondichtung, mit Bentonit oder Beton durchgeführt werden. Auch gibt es Fertigbecken aus Polyethylen oder Polyester. In den meisten Fällen dient der Gartenteich zur Verschönerung des Gartens, er wird aber auch aus künstlerischen oder therapeutischen Zwecken angelegt. Außerdem kann ein Teich in einem Naturgarten vielen Tieren Lebensraum bieten. Ein Gartenteich kann in verschiedenen Stilen angelegt werden, zum Beispiel möglichst naturbelassen, modern oder auch asiatisch mit den sehr beliebten Koi. Zierteiche erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und haben inzwischen sogar in sehr kleinen Gärten Einzug gehalten, selbst auf mancher Terrasse sind sie zu finden. Das ist wohl auf den hohem Erholungswert zurückzuführen, der Zierteiche auszeichnet, ein kleiner Bachlauf oder sogar Springbrunnen verstärken diesen Effekt noch. Teiche sind außerdem ein großes Entdeckungsgebiet für Kinder, aber auch so mancher Erwachsener wird staunen, wieviele unterschiedliche Lebewesen sich in großer Anzahl im Biotop Teich finden lassen.

 

Kundenteich 3

(verlegen von Teichfolie)

 

 

 

Leitfähigkeit als Indikator am Koi - Teich

Ein Hobby, welches die Haltung von Fischen beinhaltet, kann ohne sich mit dem Medium Wasser näher zu beschäftigen, dass "Schnupperstadium" kaum übersteigen. Viel zu wichtig sind die korrekte Erfassung, Bewertung und das Verständnis über die Zusammenhänge einzelner Parameter um das Wohlbefinden der Wasserlebewesen auf dauer sicherzustellen. Grenzwerte, wie man sich von "prominenten" Vertretern der Wasserchemie meist kennt und auch beachtet, z.B. den Ammonium- oder Nitritgehalt, sind eine Seite davon und zugleich die wichtigste. Auch weil diese Werte einen direkten Einfluss auf die Gesundheit der Fische nehmen. Es existiert jedoch auch noch ein bislang wenig beachteter physikalischer Parameter, die dem Tierhalter dabei behilflich sein kann, den künstlich erschaffenen Lebensraum seiner Fische noch gezielter zu pflegen.