FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Auf dieser Seite finden Sie Antworten, auf häufig gestellte Fragen von Besuchern dieser Website. Sollten Sie andere Fragen haben, kontaktieren Sie uns per E-Mail oder rufen Sie uns an.
Wohin mit den Koi im Winter?
Gibt es eine Wasserwechselrate bei Koiteichen?
Wie hoch sollte die Pumpenleistung sein?
Sind Koi wirklich so heikle Fische?
Kann man Koi auch in Biotopen halten?
Werden Koi wirklich handzahm?
Wo Wasser ist, sind auch Stechmücken!
Was kann man gegen den Alptraum Fadenalgen tun?
Wie gehe ich wirkungsvoll gegen Fischräuber vor?
Koi können im Winter im Gartenteich verbleiben.
Gute Koiteiche sind 1,5-2 Meter tief, dies ergibt nicht nur schnell ein beachtliches Volumen, sondern hilft den Fischen auch beim Überwintern.
Sie „stehen“ mit den Brustflossen am Körper, in den tiefsten Wasserzonen und reduzieren die „Kiemendeckelbewegung“ von ca. 60 auf ca. 25 Atmungen pro Minute. Der Koi ist ein wechselwarmer Fisch und die Wassertemperatur sollte nicht länger unter ca. 2 C° fallen.
Wichtig ist, dass sich keine geschlossene Eisdecke auf ihrem Koiteich bildet. Nur so können Faulgase und das durch die Atmung der Fische entstehende Ammoniak, über die Wasseroberfläche entweichen! Eine über längere Zeit geschlossene Eisdecke birgt die Gefahr, dass ihre Koi im Winter sterben und sie im beim Abtauen des Eises eine böse Überraschung erleben.
Das bloße Verwenden eines Eisfreihalters ist oft nicht ausreichend, da sich darunter häufig eine neue Eisschicht bildet, die den Gasaustausch verhindert. Deshalb empfehlen wir zusätzlich eine Luftpumpe mit Luftstein zu verwenden, welche den gesamten Winter in Betrieb sein sollte. Auf diese Weise verhindern sie eine geschlossene Eisdecke auch bei Temperaturen unter -20°C und gewährleisten den für ihre Koi überlebenswichtigen Gasaustausch im Teichwasser.
Es gibt Koibesitzer die ihre Lieblinge in der Innenhälterung überwintern.
Dies ist jedoch nur für geübte Hobbyisten zu empfehlen und ist mit einem nicht zu unterschätzenden Aufwand verbunden.
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Gibt es eine Wasserwechselrate bei Koiteichen?
Natürlich hängt die Wasserwechselrate auch vom Fischbesatz ab,
grundsätzlich sollten jedoch folgende Werte gelten:
1 - 2 %
Frischwasser pro Woche bei 5 - 10 °C Wassertemperatur
5 %
Frischwasser pro Woche bei 10-15 °C Wassertemperatur
10 %
Frischwasser pro Woche über 15 °C Wassertemperatur
Diese Werte
sind erforderlich, da Bakterien und Würmer im Teichwasser bereits bei
ca. 10 °C aktiv werden, das Immunsystem der Koi aber erst bei 15°C
richtig "anspringt".
Wie hoch sollte die Pumpenleistung sein?
Um Schwebstoffe aus dem Teich zu entfernen und so klares Teichwasser zu
erhalten, sollte der gesamte Teichwasserinhalt alle 2 Stunden einmal
umgewälzt und den Filter sowie die UV-Lampe durchlaufen. Hierbei ist zu
beachten, dass aufgrund von Reibungs- und Steigungsverlusten
grundsätzlich 10 % von der angegebenen Pumpenleistung abgezogen werden
sollten.
Für einen Teich mit 20.000 l Teichwasser wäre somit eine
Pumpe mit einer Leistung von 11.000 l / h sowie eine entsprechend
Leistungsstarke UV-Lampe sowie ein passender Filter zu empfehlen.
Diese Frage kann nicht eindeutig mit Nein beantwortet werden.
Wenn häufig Probleme mit Koi (Krankheiten) bestehen, liegt es in den meisten Fällen an der schlechten Wasserqualität. Auch wir haben mit der Zeit Probleme, wenn wir uns ständig z.B. in schlechter Luft aufhalten.
Da der Koi ursprünglich aus den südlichen Regionen von China stammt, ist er nicht vorbehaltlos für unser Klima geschaffen.
Vor allem im Winter ist darauf zu achten, dass die Wassertemperatur nicht für länger unter 2 °C fällt.
Die Probleme im kommenden Frühling sind sonst vorprogrammiert, da die Fische sehr geschwächt und somit anfällig sind.
Die Wasserqualität hängt zum grossen Teil von Ihrem Filtersystem, aber auch von der verabreichten Futtermenge, und nicht zuletzt von den, meist von den eben erwähnten Punkten abhängigen Wasserwerten, ab.
Ein hoher ph Wert zum Beispiel begünstigt das Algenwachstum und macht die Behandlung mit bestimmten Medikamenten gefährlich!
Fazit: Setzen Sie alles daran, dass Ihren Koi eine sehr gute Wasserqualität zur Verfügung steht und Sie werden grosse Freude an ihnen haben. Achten Sie schon vor dem Bau Ihres Koiteiches darauf, dass Sie ein genügend gross dimensioniert und effizientes Filtersystem wählen. Hier spart man definitiv am falschen Ort!
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Nein! Viele Koi-Besitzer haben in Ihren Teichen einen Überbesatz an Fischen, wenn wir es mit natürlichen Fischgewässern vergleichen. Das heisst, ohne Filtersystem währen die, für einen funktionierenden Stickstoffkreislauf verantwortlichen Bakterienstämme die vorhandene Gifte (Ammoniak, Nitrit usw.) abbauen, nicht mehr in der Lage, diese schnell genug in weniger giftige Stoffe/Werte (z.B. Nitrat) abzubauen bzw. zu oxidieren.
Der Teich kollabiert in diesem Fall früher oder später, was in einer Tragödie für Sie und Ihre Koi endet!
Wenn das Biotop jedoch über eine gigantische Wassermenge verfügt, also das natürliche Gleichgewicht, Fisch zu Wasser, bietet, ist eine Koihaltung möglich.
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Ja, selten jedoch alle Koi im Teich.
Es gibt auch unter der Koi scheuere, aber zum Teil wahrhafte „Gemütsmoren“ die, kaum kommt man in die Nähe des Teiches, schon heranschwimmen und die Mäuler aufsperren. Je länger Sie jedoch mit den Koi am Teich verweilen, umso mehr werden diese ihre Scheu verlieren.
Chagoi, Soragoi, Ochiba Shigure sind die zahmeren Arten, die aber die anderen im Teich befindlichen Koi animieren, auch aus der Hand zu fressen.
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Das ist bei einem Biotop ohne Fischbesatz sicher der Fall, für die Vermehrung der Stechmücken genügt aber auch schon eine Regentonne!
Die Larven der Stechmücken leben anfangs im Wasser. Da diese Larven ein Leckerbissen auf dem Speisplan der Koi sind, brauchen Sie eine Stechmückenplage nicht zu befürchten. Spülen Sie aber alle schwarzen und roten Würmchen im Filter (Wo die Koi nicht hinkommen) in den Teich zurück oder in die Kanalisation, denn diese sind die Larven vun Stechmücken.
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Fadenalgen sind eine primitive Form der Wasserpflanzen und haben somit kleine Ansprüche um zu gedeihen.
Im Frühling und Spätherbst wenn die Bakterienstämme in den biologischen Filter noch nicht bzw. nicht mehr so effizient arbeiten, aber schon bzw. immer noch gefüttert wird, steigt der Nitrat-Wert schnell an.
Die höheren Arten von Wasserpflanzen nehmen aber noch keine bzw. nicht mehr so viele Nährstoffe auf, das heisst diese wachsen noch nicht bzw. nicht mehr so schnell. Wenn etwas Sauerstoff, Licht und vor allem Nitrat (Nährstoff) welches bei diesen Umständen reichlich vorhanden ist, können die Fadenalgen ganze Systeme lahm legen. Fadenalgen Wachsen sogar im Winter!!
Es gibt sehr gute biologische Algenbekämpfungsmittel im Markt, diese bieten aber immer eine vorübergehende Lösung. Aussergewöhnlich dabei ist, dass die gleichen Mittel bei verschiedenen Teichen auch unterschiedlich wirken.
Ganz neu und mit immer mehr begeisterten Anwender, können wir den
BioBird Algenkiller empfehlen. Eine Behandlung hält ca 4 Monate an und wirkt effizient gegen Faden-Schmier und Schwebealgen.
Auch das altbewärte Peroxyd, das auf Aktivsauerstoffbasis arbeitet und die Algen zersetzt, sind gute Mittel, müssen aber regelmässig angewendet werden.
Sicher ist es unratsam mit der Chemiekeule zu hantieren, zumal es sich hier immer noch um natürliche Vorkommnisse handelt.
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Mit den entsprechenden Massnahmen schon beim Teichbau, ist dieses nicht zu unterschätzende Problem schon zum grossen Teil lösbar, leider aber optisch nicht immer vertretbar.
Die besten Erfahrungen haben wir mit dem Reiherschreck gemacht. Dieser wird an einer verdeckten Stelle in die Erde gesteckt und an einen Gartenschlauch angeschlossen.
Sobald eine Katze, Marder oder Graureiher usw.sich dem Teich nähert, wird das Tier mittels eines Bewegungsmelders erfasst. (auch nachts) Der Reiherschreck verschiesst darauf sofort einen Wasserstrahl, ohne dabei aber das Tier zu verletzten.Die Wurfweite und der zu überwachende Sektor können eingestellt werden.(max. 100 qm)
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